
Der Begriff Unterlage bezeichnet ein Material, das über dem Unterboden und unter dem freiliegenden Bodenbelag verlegt wird. Wählen Sie eine Unterlage, die gut zu Ihrem Bodenbelag passt und die gewünschten Leistungsmerkmale bietet. Bestimmte Unterlagematerialien eignen sich besser für Laminatböden, darunter:
XLPP-Schaum ist aus vielen Gründen die ideale Wahl für Laminatböden. Das Material bietet beeindruckende Kompressionseigenschaften, ist schimmelresistent und bietet hervorragende akustische Eigenschaften.
Die Vernetzung der Moleküle macht ihn formstabiler, und die geschlossenzellige Konstruktion bietet eine starke Feuchtigkeitsbarriere.
Polyethylen (PE)-Schaum ist eines der gängigsten Unterlagematerialien für Laminatböden. PE-Schaumunterlagen bieten in der Regel nicht die erstklassige Akustikleistung oder den Feuchtigkeitsschutz von XLPP-Schaumunterlagen, sind aber oft eine günstigere Alternative.
XPS-Schaum eignet sich gut für Laminatböden. Die extrudierten Polystyrolplatten (XPS) komprimieren sich beim Betreten, reduzieren Stöße und sorgen für ein dämpfendes Gefühl.
XPS-Schaumunterlagen werden in der Regel faltbar verkauft, sodass sie leicht auseinandergefaltet und verlegt werden können.
Die meisten Recycling-Gummiunterlagen bieten gute Akustikwerte und sind schimmelresistent.
Möglicherweise müssen Sie eine zusätzliche Folie anbringen, um den Boden vor Feuchtigkeit zu schützen, da viele Recycling-Gummiunterlagen keine Feuchtigkeitsbarrieren bieten. Gummi ist außerdem eines der umweltfreundlichsten Materialien für Laminatböden.
Komprimierte Recyclingfasern eignen sich auch gut unter Laminatböden. Das Material dämpft effektiv Schall und seine R-Werte verhindern, dass Böden zu kalt werden.
Dieses Material ist feuchtigkeitshemmend und daher ideal für Anwendungen, bei denen Feuchtigkeitsschutz wichtig ist. Kraftpapier ist bei Verlegern beliebt, da es das Verlegen von Laminatdielen erleichtert.
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Die Qualität der Unterlage lässt sich anhand des TOG-Werts messen, der zur Überwachung der Wärmedämmung und ihrer Wirksamkeit verwendet wird. Je höher der TOG-Wert, desto besser die Dämmung.
Bei einem Betonunterboden benötigen Sie unbedingt eine wasserdichte Membran. In der Regel wird unter dem Betonunterboden eine wasserdichte Membran verlegt, um die Ausbreitung von Feuchtigkeit im Boden zu verhindern.
Neubauten und Häuser, die nach den 1970er Jahren gebaut wurden, sollten bereits unter dem Beton eine wasserdichte Membran verlegt haben.
Auch die Dicke der Unterlage kann den Haftmechanismus des Bodens beeinflussen. Bei der Wahl der Unterlage für Laminatböden ist beispielsweise eine Schaumstoffunterlage mit einer Dicke von mehr als 5 mm nicht ideal, da sich das Schnappsystem dadurch lösen kann.
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Wenn Sie den Boden auf Beton verlegen, benötigen Sie eine Unterlage mit feuchtigkeitsbeständiger Membran (DPM). Diese blockiert Feuchtigkeit, die den Bodenbelag beschädigen kann.
Mit einigen hilfreichen Tipps und Hinweisen können Sie die Verlegung vereinfachen und mit der richtigen Unterlage einen optisch ansprechenden Boden erhalten. Die Arbeit mit Laminat erfordert besondere Aufmerksamkeit, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
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